das_evangelium

Das Evangelium in einem Satz

Petrus, einer der besten Freunde von Jesus, fasst als Augenzeuge der historischen Ereignisse im 1. Jh. n. Chr. die zeitlose Bedeutung von Jesus in einem Satz zusammen: „Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.“ (Die Bibel, 1. Petrusbrief 3,18)

Die gute Nachricht von Jesus fängt mit einer schlechten Nachricht an. Ich und wir alle werden hier als „Ungerechte“ bezeichnet, als „Sünder“, die fern von Gott sind. Wir sind von Gott dazu geschaffen worden in enger Freundschaft mit Ihm zu leben und Ihn zu genießen. Doch der Kontakt zu Gott ist bei allen Menschen abgerissen. Wir sind durch unsere Ungerechtigkeit(en) von Ihm getrennt. Das ist die schlechte Nachricht. Aber es folgt die gute Nachricht: Jesus Christus hat etwas dagegen getan!

Jesus hat „einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe“. Jesus hat das Todesurteil, das uns aufgrund unserer Ungerechtigkeit gegolten hätte, freiwillig auf sich genommen. Er hat sich freiwillig und aus Liebe an unseren Platz gestellt und am Kreuz als Sündloser für unsere Sünden gelitten und er hat das so gründlich und konsequent getan, dass es nur ein einziges Mal nötig war. DAS war die historische Großtat von Jesus. Jesus kann „Ungerechte zu Gott führen“, weil er sich für ihre Sünden bestrafen ließ und sie mit seiner Gerechtigkeit ausstatten kann. Nun gibt es die Möglichkeit einer neuen Verbindung mit Gott – durch Jesus!

Diese Brückenbauertätigkeit hat Jesus sein Leben gekostet. Er wurde „getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist“. Er ist wirklich und körperlich am Kreuz gestorben. Aber Gott hat ihn auferweckt und wieder „lebendig gemacht“. Und dieser Jesus lebt heute, dieser Jesus lädt heute jeden ein: Komm zu mir. Ich gebe dir (mein) Leben. Diese Einladung Jesu nimmt man durch den Glauben an, das heißt man vertraut dem auferstandenen Jesus, dass er durch sein Leiden und seinen Tod, zwischen Gott und uns Frieden stiftete.

„Da wir nun durch den Glauben von Gott für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch das, was Jesus, unser Herr, für uns tat.“ (Die Bibel, Römerbrief 5,1)